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Warmwasserbereitung

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• Bedenken Sie, dass Strom durch die Umwandlung von Primärenergie (z.B. Kohle) hergestellt werden muss. Hierbei entstehen Umwandlungs- und Transportverluste, so dass für die Warmwasserbereitung mit Strom fast dreimal soviel Primärenergie eingesetzt werden muss wie z.B. bei einem Gasgerät - entsprechend hoch ist die Umweltbelastung. Wenn’s aber unbedingt Strom sein muss zur Warmwasser Bereitung – so können Sie trotzdem sparen.

• Kochendwasser-Geräte oder 5-Liter-Untertischspeicher für die Küche einsetzen. Hier werden nur kleine Wassermengen bevorratet, und die Geräte sollten nur bei Bedarf eingeschaltet werden.

• In Kochendwasser-Geräten nur soviel Wasser erwärmen, wie jeweils benötigt wird. Regelmäßig entkalken! Der Stromverbrauch steigt nämlich sehr schnell an, wenn Kalkablagerungen den Wärmefluss behindern. Dazu sollten Sie wissen: Kalkablagerungen entstehen nur bei Wassertemperaturen über 60°C. Halten Sie also die Temperatur möglichst nieder.

• Moderne, elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer erreichen eine gleichbleibende Wassertemperatur bei reduzierbarer Leistung.

• Warmwasser-Speicher fürs Bad. Vorweg; jedes Mal Duschen statt Baden spart 3,5 bis 4,5 kWh – und der Speicher im Bad kann bei häufigem Duschen kleiner gewählt werden.

• Speicher bei längerer Abwesenheit abschalten, ansonsten nur bei Bedarf in Betrieb nehmen (Regelung über Zeitschaltung). Warmwassertemperatur so einstellen, dass kein kaltes Wasser zugemischt werden muss. Übrigens: zum Händewaschen reicht auch kaltes Wasser...

• Zirkulationspumpen: Auf die Pumpe verzichten – denn Zirkulationspumpen sind kein unbedingtes „Muss“ zur Gewährleistung der prompten Warmwasserversorgung an jeder Zapfstelle. Es geht auch ohne: indem die Zapfstellen in den einzelnen Geschossen übereinander angeordnet werden.

• Außerdem bewirken Zirkulationspumpen einen Mehrverbrauch für die Aufheizung, da das Wasser im Speicher verwirbelt wird und somit schneller auskühlt und zudem beim Zirkulieren im Rohrnetz ständig Wärme verliert.

 
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