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| Treibhauseffekt | Lebenswichtige Erwärmung der bodennahen Luftschichten infolge Absorption der Wärmeabstrahlung von der Erde. Durch Zivilisations-Gase wie Kohlendioxid Verstärkung mit der Folge weltweiter Klimaveränderungen denkbar. Ähnlich der Glashülle eines Treibhauses lässt die Atmosphäre (vom Griechischen atmos, Dunst, und sphaira, Erdkugel), die Lufthülle der Erde, die kurzwellige Sonnenstrahlung weitgehend ungehindert zur Erdoberfläche. Dadurch erwärmt, gibt diese eine langwellige Wärme-Abstrahlung zurück, die aber von Gasen in der Lufthülle – vor allem Wasserdampf und Kohlendioxid (CO2) absorbiert wird. Nun strahlt die so erwärmte Lufthülle ihrerseits eine Wärme-Gegenstrahlung in Richtung Erdoberfläche. Insgesamt stellt sich in den unteren Luftschichten ein Wärmegleichgewicht ein, das sich in einer mittleren Temperatur von ungefähr 15°C äußert – dem Treibhauseffekt (vom Lateinischen effectus, Wirkung). Ohne Lufthülle läge diese Temperatur etwa 40°C tiefer, und Leben in der uns bekannten Form wäre unmöglich. Nun wird seit Jahrzehnten in der Lufthülle ein rasches Ansteigen der Konzentration von CO2 beobachtet, das wahrscheinlich von der Verbrennung fossiler Brennstoffe sowie von der Rodung von Urwäldern (CO2 entweicht dann aus dem Boden) herrührt. Zugleich nimmt infolge der Luftverschmutzung auch der Gehalt an Gasen wie Methan, Stickoxiduhl (aus Stickstoffdünger) und Freon (aus Treibgasdosen) zu, die zwar nur in Spuren darin enthalten sind (und daher Spurengase genannt werden), aber grundsätzlich ebenfalls Wärmestrahlung absorbieren. |
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